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Posts Tagged ‘plagiat’

  1. “Mich interessiert was ein Psychologe zu solch einem Fall von Wirklichkeitsverdrängung meint.”

    Februar 27, 2011 by schokostreusel

    [25/365] On the couch (Explored)

    Aus einem Interview vom Nachfolger von zu Guttenbergs Doktorvater:

    Mich [würde interessieren] was ein Psychologe zu solch einem Fall von Wirklichkeitsverdrängung meint. Die Kanzlerin geht fehl in der Annahme, dass der Doktrograd irrelevant wäre, für die Ausführung seines Amtes. Entscheidend in dieser Frage ist doch seine Wahrnehmung von dem was er getan hat und die divergiert von dem, was er objektiv getan hat. Das ist die politische Dimension dieses Skandals.

    Gefunden hier, etwa in der Mitte.

     


  2. Ehre, wem sie nicht gebührt oder jung, dynamisch und den Erfolg los

    Februar 18, 2011 by schokostreusel

    Dieser wunderschöne Artikel ist mir grad eben bei danisch.de über den Weg gelaufen und den solltet ihr euch kurz anschauen.

    Denn unter der Überschrift “Generation Guttenberg”, der ja grad seinen Doktor vorsichtshalber ruhen lässt, geht es um einen jungen, sympathisch ausschaueenden Nachwuchs-Computer-Informationssicherheitsfachmann namens Michael Backes, der im Jahr 2009 vom MIT unter die Top 35 der Nachwuchswissenschaftler gewählt wurde, und der erste Deutsche war dem das gelang. Außerdem ist sein Institut im Saarland Teil der Exzellenzinitiative des Bundes.

    Dem ein oder anderem kommt die Kombination vielleicht langsam bekannt vor, junger Saarländer, der irgendwas mit sicheren Informationen macht? Und mit dem Bund hat’s auch irgendwie zu tun. Genau, das ist der gleiche Michael Backes, den unsere Bundesverbraucherschutzministerin so toll fand, weil der nämlich digitale Bilder aus dem Internet sicher löschen können sollte.

    Der digitale Radiergummi von x-pire!, der so grandios gescheitert ist, weil das Konzept DRM-Radiergummi nicht funktioniert.

    Aber so was macht doch Hoffnung: auch wir könnten MITs TOP 35 unter 35 sein.

    Auch wir könnten jung, dynamisch, erfolgreich sein. Man darf’s halt mit dem wissenschaftlichen Anspruch nicht so genau nehmen, das hält ja nur unnötig von wichtigem Selbstmarketing ab.